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Pflegeversicherung / Pflegezusatzversicherung

Warum ist Eigenvorsorge in der Pflegeversicherung für mich sinnvoll?
Jeder kann überraschend pflegebedürftig werden, dazu muss man nicht erst alt werden. In 2008 waren bei den unter 20-jährigen in der Pflegestufe I - bereits 47.212, in der Pflegestufe II - 28.806 und in der Pflegestufe III - 17.448 Menschen pflegebedürftige Leistungsempfänger in der Pflegeversicherung. Die meisten Leistungsempfänger in der Pflegeversicherung sind jedoch in der Gruppe der 85-90-Jährigen.

Trotz der Erhöhung der Pflegeleistungen zum 01.07.2008 und 01.01.2010 hat die gesetzliche Pflegeversicherung unverändert „Teilkasko-Charakter“, d. h., in jeder Pflegestufe sind die Kosten höher als die Leistungen!

Die neuen Leistungen der Pflegeversicherung (ab Juli 2008 wurden und werden die Leistungen stufenweise angehoben)
Angaben in Euro pro Monat

Übernahme der Kosten für ambulante Pflegedienste

  bis Juni 2008   ab Juli 2008   ab 2010  ab 2012 
Pflegestufe I  384  420  440  450 
Pflegestufe II  921  980  1040  1100 
Pflegestufe III   1432  1470  1510  1550 

Härtefälle weiterhin 1.918,- Euro pro Monat

Ich will ein Versicherungsvergleich /eine Beratung

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Zuschuß für Pflegende Angehörige oder Freunde

  bis Juni 2008   ab Juli 2008  ab 2010  ab 2012 
Pflegestufe I  205  215  225  235 
Pflegestufe II  410  420  430  440 
Pflegestufe III  665  675  685  700 

Übernahme der Kosten - Stationäre Pflege in Heimen

  bis Juni 2008  ab Juli 2008   ab 2010   ab 2012  
Pflegestufe I  1023  1023  1023  1023 
Pflegestufe II  1279  1279  1279  1279 
Pflegestufe III  1432  1470  1510  1550 
Härtefälle  1688  1750  1825  1918 

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Versorgungslücken im Pflegefall

Vollstationäre Pflege im Heim

Pflegestufe  Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung  Tatsächliche Kosten lt. statistischen Bundesamt  Versorgungslücke pro Monat 
Pflegestufe I  1023  2432  1409 
Pflegestufe II  1279  2858  1579 
Pflegestufe III  1510  3284  1774 

Professionelle häusliche Pflege

Pflegestufe   Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung  tatsächliche Kosten  Versorgungslücke pro Monat 
Pflegestufe I  440  810  370 
Pflegestufe II  1040  1950  910 
Pflegestufe III  1510  3360  1850 

auch Kinder sind betroffen

Die Pflegebedürftigkeit bei Kindern resultiert häufig aus sehr seltenen und/oder schweren chronischen Erkrankungen:
• Frühgeborene
• Neugeborene/Kinder mit chromosomalen Abweichungen (z.B. verschiedene Trisomien)
• Kinder mit neurologischen Erkrankungen (z.B. Anfallsleiden)
• Kinder mit schweren Herzerkrankungen (z.B. angeborene Herzfehler)
• Kinder mit Erkrankungen der Atemwege (z.B. Asthma bronchiale)
• Kinder mit Stoffwechselerkrankungen (z.B. Diabetes mellitus, zystische Fibrose)
• Kinder mit Ernährungs- und Gedeihstörungen (z.B. Nahrungsunverträglichkeiten)
• Kinder mit hämatologischen oder onkologischen Erkrankungen (z.B. Leukämien, diverse
Tumorleiden)
• Kinder mit traumatischen Schädigungen (z.B. Schädel-Hirn-Trauma)

die Lösung - eine Pflegetagegeldabsicherung

Schon für geringe Monatsbeiträge (ab ca 7,- Euro) können für die jeweiligen Pflegestufen Pflegetagegelder abgeschlossen werden, mit denen die Finanzlücken in einem Pflegefall aufgefangen werden können.

Da die neue Bundesregierung (CDU/FDP Koalition) die Einführung einer Pflegetagegeld-Pflichtversicherung für Ende 2012 oder Anfang 2013 plant, sind die derzeitigen neu entstanden Produkte zum Thema Pflegezusatzversicherungen sehr vielseitig geworden und von den Bedingungen her unterschiedlich gestaltet.

Auch die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) werden Sie demnächst akribisch zum Thema Pflegezusatzversicherung umwerben. Sie versuchen somit neues Geld in die leeren Krankenkassen zu bekommen.

Schließen Sie daher nicht gleich beim "Erstbesten Anbieter" ab. Nutzen Sie eine unabhängige Beratung durch einen freien Versicherungsmakler. Der kann Ihnen mit seinem Vergleichsprogramm die Unterschiede in den Versicherungsbedingungen aufzeigen.

Wichtige Punkte sind zum Beispiel: Zahlt die Versicherung bei Demenz? Kann ich die Leistungen aus der Pflegeversicherung / Pflegetagegeldversicherung auch im Ausland beziehen etc.?