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"die gesetzliche Krankenversicherung ist sicher"

Wie oft habe ich als freier Versicherungsmakler in Kundenberatungen zu privaten Krankenversicherungen die Bedenken der Kunden wahrgenommen "von der sicheren gesetzlichen Krankenversicherung" in die Private Krankenversicherung zu wechseln, erscheint mir unsicher. Schon meine Eltern haben mir gesagt "die Gesetzliche ist sicher".

Seit Mai 2011 mussten Krankenversicherte der gesetzlichen Krankenversicherungen lernen, dass diese vermeintliche Sicherheit ein Irrglaube war. Dieser Umstand ist übrigens eine der letzten "Glanzleistungen" der Gesundheitsministerin Ulla Schmidt - SPD. Sie hatte den Wettbewerb der gesetzlichen Krankenversicherungen mit dem Ziel die gesetzlichen Krankenversicherungen zu reduzieren, eingeführt. Sie hatte also damals zu Zeiten der großen Koalition SPD-CDU, schon billigend in Kauf genommen, dass das, was Mitglieder der City BKK derzeit erleben müssen, geschehen wird. So wie es derzeit aussieht werden weitere Krankenkassen Konkurs anmelden müssen.

Gesetzlich Krankenversicherte haben auch gelernt, dass sie möglicher Weise einen monatlichen Zusatzbeitrag von 8,- €uro monatlich bei Ihrer gesetzlichen Krankenkasse entrichten müssen. Nun werden sie lernen, dass dieser Zusatzbeitrag monatlich bis zu 70,- €uro betragen kann.

Da können sich Selbstständige, freiwillig Versicherte und Angestellte die über der Beitragsbemessungsgrenze verdienen, sich glücklich schätzen, dass sie die Möglichkeit haben, sich bei einer Privaten Krankversicherung versichern zu können. Der Monatsbeitrag ist oftmals nur halb so hoch wie in der gesetzlichen Krankenversicherung und das bei wesentlich besseren Leistungen.

Private Krankversicherungen führen gelegentlich auch Beitragsanpassungen durch. Diese sind jedoch recht moderat und das ohne dass gleichzeitig noch Leistungen gekürzt werden. Dadurch dass Private Krankenversicherungen Altersrückstellungen für Ihre Kunden bilden, fallen die Beitragsanpassungen im Alter gering aus. Die gesetzliche Krankenversicherung hat auf Grund ihres chronischen Finanzierungsbedarfs keine Möglichkeit Altersrückstellungen zu bilden. Sie muss das, was sie an Beiträgen einnimmt fast alles gleich wieder an Leistungen und Betriebskosten ausgeben. Daher haben die Gesetzlichen Krankenversicherungen von der Regierung das Recht bekommen Zusatzbeiträge, die nur der Arbeitnehmer finanzieren muss, zu erheben, oder nachzuerheben.

Ist die Private Krankenversicherung da möglicherweise der bessere Weg?

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